Freitag, 21. April 2017

PAB - Ich bin …

  

 

... Ekatarina Glowna

 

  • Ü30
  • verheiratet
  • aus Frankfurt
  • zweifache Mutter
  • lebensfroh, gesellig und chaotisch
  • spielt gerne Gitarre und liebt Datteln mit Speck
  • mag den Duft von Kräutern und ätherischen Ölen
  • liebt an der Natur besonders die Bäume und Pflanzen
 
 

... Hausfrau und Mutter,


die in ihrer Jugend einen Beruf gelernt hat. Meinen Beruf übe ich aber nicht mehr aus. Ich wollte mehr für meine Familie da sein.

Und ehrlich gesagt, die Vereinbarung zwischen Beruf und Familie ist mir einfach nicht gelungen. Ich war gestresst, übermüdet, depressiv und Burnout gefährdet. Die Doppelbelastung hat mich seelisch überfordert. Ich hatte nie viel Zeit für mich, immer gingen die Kinder vor. Und wenn ich Zeit für mich gefordert habe, ging es mir damit auch nicht besser, weil es einfach zu wenig Zeit war, um mich wirklich um meine Bedürfnisse zu kümmern. Entspannen und Seele baumeln lassen war einfach nicht möglich. Freie Zeit habe ich für Hobbys genutzt, die mir aber nicht wirklich Entspannung und Frieden gebracht haben, weil es eigentlich nur bedeutet hat, noch eine weitere Belastung neben Beruf und Familie auf mich zu nehmen.

Und immer diese spontane Entscheidung morgens vor der Arbeit, wenn die Kinder einmal krank waren: Gehe ich ins Büro oder nehme ich einen Tag frei? Kann ich mein Kind einen halben Tag alleine lassen? Arbeite ich zuhause? Oder gehe ich zum Arzt, weil ich ebenfalls krank bin? Wer holt die Arbeit nach? Was werden die Kollegen denken? Bin ich ein schlechter Mensch? Da ich sowieso nicht gerade spontan in Sachen Entscheidungen bin, hat mich das jedes Mal total gestresst.

Daher habe ich in dem Großunternehmen, in dem ich lange gearbeitet habe, gekündigt und mich auf das Abenteuer Familie eingelassen. Jetzt fühle ich mich besser und ausgeglichener und habe vor allem die Zeit, die ich für meinen Frieden brauche. Familie und Haushalt fordern mich zwar jetzt mehr als früher, weil ich alles gewissenhafter erledige, aber meine Lebensqualität hat sich vervielfacht. Ich kann einfach die freie Zeit am Vormittag genießen, wenn die Kinder in der Schule sind, ein paar Artikel schreiben, lesen oder Kästchenbilder malen, meditieren und mich mit Gott verbinden. Das tut mir gut und ich bin sehr dankbar für diese schöne Zeit.

 

… einfach da


Obwohl ich ein Außen-Leben habe, das ich beschreiben könnte (Mutter, Frau, Bloggerin), passiert nicht viel in meinem Leben. Ich kann nicht auf eine großartige Karriere zurückblicken, bin kein YouTube Star und ich definiere mich nicht mehr über meinen Beruf. Jetzt beschäftige ich mich mit spirituellen Themen, treibe meine Persönlichkeitsentwicklung voran und lebe meinen eigenen Sinn des Lebens. Ich möchte gerne meine Erfahrungen teilen und anderen ein Stückchen weit Helfer auf Ihrer Sinnsuche sein. Auch ohne eine spezielle psychologische Ausbildung. Ich bin weder Arzt noch Heilpraktiker, bin kein Coach oder Berater, keine Therapeutin und keine Online-Business-Medienfigur. Ich bin einfach da. Und das fühlt sich so frei an. Und ich würde mich freuen, wenn ich Euch mit meinen Texten und Bildern beim Lesen und Anschauen eine Freude machen kann. Lasst Euch zum Nachdenken und Nachmachen anregen.

 

… spirituell


Lange Zeit war ich auf der Suche nach etwas, das ich in meiner Welt lange nicht gefunden hatte. Ich bin wohlbehütet aufgewachsen und kann wirklich sagen, dass ich eine unbeschwerte und glückliche Kindheit hatte. Meine Eltern und Geschwister sind noch heute eine Größe in meinem Leben. Mein Beruf hat mich lange Zeit erfüllt, ebenso meine Kinder und Ehe. Ich möchte all das nicht aus meiner Vergangenheit streichen. Aber was mir gefehlt hatte, war eine Geborgenheit, von der ich wusste, dass ich sie nur bei Gott finden würde. Und danach habe ich gesucht. Nach dieser unendlichen Freiheit des Fallenlassens. Ich habe viele spirituelle Texte gelesen, habe meditiert, gebetet und nachgedacht. Und irgendwann kam er endlich – dieser PAB-Moment – auf den ich so lange gewartet habe. Das Erwachen. Das Gefühl wie ein Adler über die Welt zu gleiten und einfach nur da zu sein. Als ich diese Unabhängigkeit zum ersten Mal in einer Meditation gespürt habe, war das ein Geschenk. Das Geschenk eines neuen Lebens, das ich als Schöpfer gestalte. Eines, das mir Frieden, Ruhe, Harmonie und Liebe schenkt. Seit ich diesen Augenblick PAB-Moment hatte, hat sich alles verändert, obwohl sich nichts verändert hat. Meine Eltern und Geschwister besuche ich genauso oft wie vorher, aber es fühlt sich so viel näher  und enger an. Meine Ehe hat sich entscheidend verbessert, obwohl sich am Alltag nur wenig verändert hat, meine Kinder sind ausgeglichener. Meine Selbstdisziplin hat sich gesteigert und irgendwie fühlt sich alles leichter und harmonischer an.

Mir ist allerdings auch bewusst, dass diese Veränderungen größtenteils aus mir selbst kommen und das diese schöne Welt auch schnell verloren gehen kann, wenn ich nicht die Bewusstheit und die spirituelle Dimension in meinem Leben aufrecht erhalte und erweitere. Deshalb lese ich weiter, meditiere regelmäßig, musiziere, male und zeichne, schreibe, verbinde alles mit Achtsamkeit, kurz: ich tue alles, was mir inneren Frieden bereitet. Und jede Tätigkeit an sich, die mich aus meiner inneren Mitte herausführt in die Außenwelt bringt mich letztlich wieder zurück zu meiner Mitte.

 

… kreativ


Kreativität ist ein weiter Begriff. Für mich ist es schöpfen. Von innen etwas schaffen und sich anschließend daran erfreuen. Da ich gerne schreibe und male, aber weder Journalistin noch Grafikerin bin, mache ich diese Dinge einfach für mich selbst. Weil sie mir gut tun. Es befreit mich, aufzuschreiben, was mich bewegt. Und ich liebe es, mit Farben zu hantieren. Meine Kästchenbilder sind gleichzeitig kreativer Ausdruck meines Selbst und eine Methode, mich zu entspannen. Wenn ich abschalten will, setze ich mich einfach mit meinem Notizbuch hin und fange an, Kästchen auszumalen. Manchmal kommt mir auch eine Bildidee, während ich gerade einen Artikel verfasse – oder umgekehrt - dann passen Text und Bild zusammen. Seit neuestem habe ich auch noch Zentangle für mich entdeckt. Egal was es auch ist, ich hebe die Bilder auf. Denn am Ende ist befreiend und ermutigend, zu sehen, was ich geschaffen habe. Es gefällt mir und hilft meinem Selbstbewusstsein, in dem Notizbuch herumzublättern und zu sehen: Das habe ich geschaffen. Das bringt so viel positive Energie in mein Leben, die sich mit der Zeit von selbst trägt und erneuert.


... ein Künstlername


Warum ich unter Pseudonym schreibe? Weil es ehrlicher ist. Künstlername und Ehrlichkeit passen nicht zusammen, werdet ihr vielleicht denken. Das dachte ich jedenfalls anfangs. Künstler verstecken sich doch nur hinter ihrem Künstlernamen, weil sie ihr wahres Ich nicht zeigen wollen.

Es ist anders.

Wenn ich als Autorin einen Text verfasse, dann schlüpfe ich in eine Rolle; die Rolle des Erzählers oder in die Rolle des Texters, des Verfassers. Ich schreibe nicht einfach hin, was ich denke, sondern ich ordne zuerst meine Gedanken, überlege mir Überschriften und einen Inhalt, dann tippe ich den Text, überarbeite ihn noch einmal, lese ihn selbst nochmal, werfe auch mal einen kompletten Artikel in den Papierkorb und so weiter.

Als Künstlerin zeichne ich etwas mit Bleistift vor, frage mich, welche Farben und Formen ich aufs Blatt bringen will, fange nochmal von vorne an, wenn ich einen Fehler gemacht habe, zerreiße Blätter und trete sie mit Füßen in den Mülleimer. Selbst wenn ich den Weg eines Bildes in einzelnen Schritten so authentisch wie möglich nachzeichnen will – es ist und bleibt ein Bild, eine Aufbereitung.  

Kurz: Ich befinde mich außerhalb meiner Gefühlswelt, ich interagiere mit anderen Menschen, erwarte eine Reaktion, stilisiere, bereite etwas verständlich auf. Und dann bin ich immer eine andere als in meiner eigenen Gefühlswelt. Selbst wenn ich Gefühle darstelle, es fühlt sich für den Leser und Betrachter nie so an wie in mir, sondern immer nur wie in ihm selbst. Das ist der Unterschied. Und deshalb schreibe ich unter Pseudonym. Ekatarina Glowna oder Katta ist die, mit der ihr als meine Leser direkter in Kontakt steht. Ihr seid in mir. Und ich bin in Euch.

Es ist ähnlich wie die Trennung zwischen Beruflichem und Privatem. Deshalb finde ich es ehrlicher, unter Pseudonym zu schreiben, auch wenn meine Inhalte dem entsprechen, was ich als echte Person denke und fühle. Jeder hat ein zweites Gesicht: der Unternehmer gründet eine Firma mit einem passendem Namen, der Politiker bekommt eine Amtsbezeichnung, der Büroangestellte eine Tätigkeitsbeschreibung, der Lehrer wird mit Nachnamen angesprochen, der Pfarrer hat einen bürgerlichen Namen am Klingelschild stehen und Familien-Therapeut Y hat sogar eine eigene Familie und war selbst schon mal in Therapie.


Falls Ihr also mit mir in Kontakt treten wollt, dann werde ich Euch als Katta antworten.

Meine E-Mail-Adresse lautet:



 

 

 

 

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