Sonntag, 30. Juli 2017

Wünsche loslassen, damit sie sich erfüllen


Die Erfüllung eines Wunsches braucht Zeit. Unsere Gefühle, Gedanken und vor allem unsere äußere Welt müssen sich an die neue Situation gewöhnen, ehe sie Realität werden kann. Wenn wir uns allzu fest an die Wunscherfüllung klammern, hindern wir uns nur selbst daran, das Ziel zu erreichen. Es kommen immer wieder Zweifel auf und wir werden enttäuscht.

Kleinere Wünsche wie etwa der Kauf einer neuen Uhr erfüllen sich eher als größere. Für tiefgreifende Veränderungen müssen vor der Realisierung noch Zwischenziele erreicht werden. Um zum Beispiel Reichtum zu verwirklichen könnte es nötig sein, seine Finanzen zunächst zu klären und die Glaubenssätze aufzudecken, die uns bisher daran gehindert haben, reich zu werden. Schlank werden wir auch nicht innerhalb weniger Tage. Unser ganzes Leben muss sich verändern. Und während wir unser Leben verändern, sollten wir den Wunsch auch mal vergessen können.

 

 
 


Wünsche dürfen nicht zur Besessenheit werden


Wir alle Träumen. Und es gibt Wünsche, die können uns den Verstand rauben, wenn sie sich partout nicht erfüllen. Vor allem, wenn wir schon eine Weile damit beschäftigt waren und alles für die Verwirklichung getan haben. Wir haben gewünscht, visualisiert, gefühlt und so getan als ob. Und trotzdem geht mancher Wunsch nicht in Erfüllung. Bis zu einem gewissen Maß ist diese Besessenheit auch gut und hilfreich. Aber spätestens dann, wenn uns die Zweifel einholen und wir schlaflose Nächte haben, weil es eben noch nicht so weit ist, spätestens dann ist es Zeit, einen Wunsch loszulassen. Warum? Weil Zweifel stärker sein können als wir denken. Unser Verstand und unser Unterbewusstsein sprechen eben verschiedene Sprachen. Und wenn die Zweifel im Vordergrund stehen, auch wenn wir das nicht wollen, dann kann ein Wunsch nicht in Erfüllung gehen. Die Zweifel müssen von uns selbst verbrannt werden. Wie wir hier dem Verstand ein Schnippchen schlagen können, habe ich bereits in einem älteren Post erwähnt. Wunsch noch nicht erfüllt? Dieser Trick erleichtert das Warten
 
Wenn sich Zweifel nicht ausräumen lassen, dann kann es helfen, den Wunsch loszulassen. Schließlich leben wir im Hier und Jetzt, da können diese Bedenken schlechte Gefühle verursachen. Wir wollen aber trotzdem auch jetzt glücklich sein. Also sollten wir unser Wohlbefinden nicht nur von der Wunscherfüllung abhängig machen. Während wir nämlich wie besessen an unseren Traum denken, zieht das Leben an uns vorbei. Und das ist nicht Sinn und Zweck der Sache.

 

Wünsche ziehen lassen


Wir wollen unsere Wünsche nicht aufgeben. Stattdessen halten wir lieber an den Zweifeln fest und nehmen hin, dass er sich nicht erfüllt. Das ist der falsche Weg. Wenn wir einen Wunsch loslassen, muss das nicht bedeuten, ihn zu vergessen wie einen weggeworfenen Gegenstand. Er darf ja immer noch da sein. Doch das Loslassen löst Unbehagen in uns aus. Wenn wir daran denken, einen Wunsch zu vergessen, verbinden wir damit fast automatisch das Gefühl, etwas zu verlieren. Wir verlieren die Möglichkeit, mit der Wunscherfüllung glücklich zu werden.

Einen Wunsch loszulassen heißt dabei aber nicht, ihn aufzugeben. Alles, was wir loslassen müssen, ist die Abhängigkeit unseres Wohlbefindens von der Wunscherfüllung. Wenn wir diese Abhängigkeit hinter uns lassen, können wir den Wunsch wieder aufleben lassen. Dann wagen wir einen neuen Versuch. Es dauert nur etwas länger. Und wenn wir Glück haben, erfüllt sich unser Wunsch ganz spontan und unverhofft wie ein verschollenes Paket, das nach Wochen doch noch ankommt.

 

Tipps wie das Loslassen eines Wunsches gelingen kann 


1.    Aus der Abhängigkeit lösen


Unser Wohlbefinden hängt nicht von der Erfüllung eines einzelnen Wunsches ab. Es gibt auch noch andere schöne Seiten im Leben. Im Gegenteil: wenn wir das Leben jetzt genießen, dann können wir es noch mehr lieben, wenn sich unser Wunsch später erfüllt

Wünschen ja – Besessenheit nein
 
 

2.    Jammern erlaubt


Wenn wir einen Wunsch eine Zeit lang vergessen wollen, dürfen wir ruhig traurig sein. Es könnte schließlich sein, dass wir ihn gar nicht mehr wünschen wollen, wenn wir erst wieder andere Dinge sehen. Aber selbst das bedeutet nur: wir sind frei und unabhängig
 
 

3.    Sich auf andere Wünsche konzentrieren


Wir haben oft mehrere Wünsche gleichzeitig, selbst wenn wir ein Ziel intensiver verfolgen. Die Konzentration auf weniger wichtige Wünsche kann zur Folge haben, dass wir wieder mehr Zuversicht in die Erfüllung legen. Haben wir ein paar kleinere Wünsche erfüllt, steigt unser Glaube daran, dass jeder Wunsch in Erfüllung gehen kann, auch der große. 
 
 

4.    Wunsch anpassen


Manchmal erfüllt sich ein Wunsch nicht, weil er noch nicht treffsicher auf den Punkt gebracht wurde. Wenn ich mir einen Seelenpartner wünsche, sollte dieser nicht von einer bestimmten Person abhängen, sondern eher von dem Gefühl, das ich mit einer Partnerschaft verbinde. 
 
 

5.    Ablenkungen


Arbeit ist die beste Medizin. Das klingt zwar abgedroschen, hilft aber. Die Fenster müssen sicher einmal geputzt, das Bad neu dekoriert werden. Alle Tätigkeiten, die körperlich anstrengend sind, eignen sich hervorragend, um sich von den quälenden Gedanken zu lösen. 
 
 

6.    Meditation


Auch wer noch nie auf einem Meditationskissen gesessen hat, kann von den positiven Wirkungen der Meditation profitieren. Am besten besucht man einen Kurs, bei dem man noch in Kontakt mit dem Lehrer/der Lehrerin oder mit anderen Teilnehmern treten kann. Oft wird nach der Meditation noch Tee gereicht und es werden Fragen angesprochen, die vielleicht helfen, die Situation zu klären.

 

Mit der Zeit werden wir merken, dass es außer der Wunscherfüllung noch andere schöne Dinge zu sehen und zu erleben gibt. Je mehr wir uns von dem Wunsch lösen, je mehr er in den Hintergrund tritt, umso lebensfroher werden wir. Andere Wünsche tauchen auf. Und sobald wir merken: der Wunsch ist noch da, es wäre wirklich schön, wenn sich die Sache erfüllt, aber wir sind nicht von der Erfüllung abhängig, dann ist der Weg frei für das Wunder.

 

 



 



              





















Wunschmeditation

 





















 

 



 

 

Sonntag, 23. Juli 2017

Richtig wünschen


Wir alle träumen. Unsere Wünsche erfüllen sich aber leider nur bedingt. Wer sich jedoch von Herzen etwas wünscht, kann auch erfolgreich sein, wenn ein paar einfache Regeln eingehalten werden.

 



Wünsche müssen realistisch sein


Wenn wir eine bestimmte Situation ersehnen, dann reicht es nicht zu sagen: Ich wünsche mir, dass x oder y in Erfüllung geht. Das Erbetene sollte unbedingt im Verhältnis zu unserer jetzigen Lage stehen. Wer bereits über 50 ist und nie politisch tätig war, für den ist der Kanzlerposten nicht mehr so leicht zu erreichen. Wer ein Bein verloren hat, wird wohl mit einer Prothese leben müssen. Die Sehnsucht nach einer erfüllten Partnerschaft ist möglicherweise unrealistisch, weil wir auf keinen Fall unsere Freiheit aufgeben wollen. Oder der Wunsch nach einer sportlich-schlanken Figur passt gar nicht zu uns, weil wir Sport eigentlich hassen. Wer nicht gerne Sport treibt, sollte seine Wunschfigur lieber auf anderem Weg erreichen wollen. Erfüllte Wünsche können nämlich auch Nachteile mit sich bringen. Ein Karriereschritt kann dadurch auch mehr Arbeit bedeuten, so dass weniger Zeit für Hobbies bleibt. Eine neue Partnerschaft wird eventuelle unsere Reiselust einschränken und der Sport macht uns müde. Daher ist es anfangs wichtig, den Wunsch wirklich auf seine Machbarkeit zu untersuchen.

 

Herausfinden, was wir wollen


Ist uns ein Wunsch klar geworden, dann können wir etwas tiefer gehen und weitere Fragen stellen.

Was will ich wirklich?

Geht es mir beim Thema Geld nur um Euros auf dem Konto? Oder spielt unsere persönliche Unabhängigkeit nicht die größere Rolle? Wollen wir vielleicht einfach das Gefühl der Sicherheit haben? Uns nie mehr Sorgen ums Geld machen müssen? Das lässt sich auch auf anderem Wege erreichen als nur mit der Wunscherfüllung nach Geld.

Was steckt hinter meinem Wunsch? Oft ist es gar nicht das Materielle, das im Vordergrund steht. Auch nicht die Geselligkeit oder die Abenteuerlust. Oft finden wir einen Mangel in uns, der nur indirekt mit der Wunscherfüllung behoben werden kann. Auf diese Weise sollten wir zunächst herausfinden, welche innere Leere ich erfüllt haben möchte.

Was fehlt mir?

Will ich Anerkennung? Oder Zuspruch? Meine Ruhe? Oder mehr Action? Was Neues erleben? Etwas lernen?

Was verspreche ich mir von der Wunscherfüllung? Wie wird sich das Ergebnis anfühlen? Nur wenn wir bereit sind, auch die Gefühlswelt zu akzeptieren, die mit der Wunscherfüllung einhergeht, wird sich der Wunsch auch wunschgemäß erfüllen können. Andernfalls haben wir am Ende vielleicht viel Geld, sind aber noch genauso unglücklich wie vorher. Dann war es der falsche Wunsch, wir spüren sozusagen die Nebenwirkungen.

Welchen Wunsch werde ich mir erfüllen, wenn der erste Wunsch erfüllt ist? Diese Frage kann uns sehr gut helfen, sich klarer darüber zu werden, was wir wirklich wollen.

 

Die gute Fee gibt es nicht


Das klingt hart. Aber leider ist das so. Die Erfüllung eines Traumes ist nur von uns selbst abhängig. Wann immer wir etwas tun oder haben möchten, ist es unser Ding, das zu realisieren. Niemand sonst wird uns einen Wunsch erfüllen. Wir bekommen zwar das eine oder andere Geschenk und guten Zuspruch, dennoch müssen wir aktiv werden.

Wir müssen aktiv werden.
 
"Vorfahrt gilt nur für die, die in Bewegung sind."
- Pavel Kosorin -
 

Aktiv werden


Steht unser Ziel fest, müssen wir uns auf den Weg machen. Wir müssen herausfinden, was zu tun ist, um das Ergebnis zu verwirklichen. Wollen wir im Lotto gewinnen, müssen wir einen Schein ausfüllen. Wollen wir ein Auto kaufen, dann grasen wir die Autobörsen ab. Wollen wir innerlichen Frieden erreichen, dann fangen wir an zu meditieren.

Solange wir etwas für unseren Wunsch tun, wird die Erfüllung in Bewegung gesetzt. Geraten wir in Passivität, stockt auch die Wunscherfüllung. Nichts fällt einfach so vom Himmel.

Aktiv werden wir immer dann, wenn wir uns mit unseren Wünschen beschäftigen. Wenn wir darüber nachdenken, was sich mit der Wunscherfüllung alles verändert, wie wir uns fühlen werden, welche Menschen in unser Leben treten werden und so weiter.

Aktivität bedeutet auch, uns in bestimmten Situationen so zu verhalten, als sei der Wunsch bereits Wirklichkeit.

 

Vom Ziel her denken


Wenn wir etwas wirklich von Herzen wollen, können wir so tun als ob. Wir können uns Gedanken darüber machen wie sich ein Manager fühlt, wenn wir einer werden wollen. Beschäftigen wir uns mit den Aufgaben, die wir dann erfüllen müssen, werden wir das eine oder andere Mal merken: oh, ich kann das auch. Wenn ich Millionär wäre, würde ich mir nicht dieses oder jenes kaufen, sondern überlegen, was ich wirklich im Leben machen will. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten.

Wenn ich Gitarre in einer Band spielen möchte, dann stelle ich mir vor wie sich das anfühlt: wie ich zur Bandprobe gehe, wie ich mithelfe, die Technik vor einem Auftritt aufzubauen und nach der Show übermüdet und glücklich ins Bett falle.

Die Vorstellungskraft spielt eine sehr große Rolle bei der Erfüllung unserer Wünsche. Wenn wir es schaffen, uns nur einmal genauso zu fühlen wie wir es später erreichen wollen, ist das schon die halbe Miete. Aber dazu müssen wir eben aktiv werden. Dazu gehört auch diese Gedankenarbeit. Das Visualisieren einer bereits erfüllten Situation hilft, Zweifel auszuschalten.

 

Zweifeln begegnen


Wünsche haben es leider an sich, dass sie eben noch nicht Realität sind. Unser Verstand weiß das. Aber unser Gefühl kann uns nicht täuschen. Das Ziel der Vorstellung ist es, sich so zu fühlen, als sei der Wunsch bereits erfüllt. Ein gutes Gefühl täuscht uns nicht. Die Wirklichkeit tritt dann nur etwas verzögert auf. Unsere einzige Aufgabe ist es, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und uns von Zweifeln nicht abbringen zu lassen. Wir dürfen nicht traurig darüber sein, dass der Wunsch noch nicht Wahrheit ist. Falls uns durch zu viele Zweifel der Wunsch nicht mehr so wichtig erscheint und wir das Gefühl und die Erfüllung vernachlässigen ist das nicht schlimm. Dann war es einfach nicht der richtige Wunsch.

 

Wünsche loslassen, damit sie erfüllt werden können


Damit ein Wunsch in Erfüllung gehen kann, braucht es manchmal Zeit und Geduld. Einige Wünsche lassen sich nicht so leicht erfüllen. Es müssen vorher mehrere Voraussetzungen geschaffen werden. Und genauso wie ein Zitronenkern mehrere Wochen zum Keimen benötigt, sollten wir unserem Unterbewusstsein Zeit zum Reifen lassen. Sonst wären wir mit der Erfüllung vielleicht überfordert und könnten das schöne Gefühl gar nicht genießen.

Wir sollten unsere Wünsche nicht zur Besessenheit werden lassen. Das blockiert nur unnötig. Wenn wir den Wunsch auf die Reise geschickt haben, dann können wir uns ruhig zurücklehnen und die Dinge geschehen lassen. Es genügt, uns von Zeit zu Zeit an unseren Wunsch und vor allem an das erfüllende Gefühl, das damit verbunden ist, zu erinnern. Wie das gelingen kann, werde ich nächste Woche beschreiben. Wir können uns in dieser Zeit ja schon dem nächsten Wunsch widmen.








              





















Wunschmeditation

 























 

 

 

Sonntag, 16. Juli 2017

Loslassen von A bis Z


Die A-Z Liste ist eine einfache und effektive Möglichkeit, Pläne zu verwirklichen oder sich mit Zielen auseinanderzusetzen. Ich nutze die Liste gerne, um mir über etwas klar zu werden oder neue kreative Lösungswege zu erhalten, ohne mich allzu sehr unter Druck zu setzen. Während ich die Liste erarbeite kommen meist die besten Einfälle, die ich anschließend direkt umsetzen oder nutzen kann.

Heute findet ihr die A-Z Liste zum Thema Loslassen.

 
 

A nnehmen, was ist. Um eine Situation, ein Gefühl oder einen Gegenstand loslassen zu können, müssen wir den Ist-Zustand zunächst annehmen. Wir können erspüren, was ein Job, ein lieber Mensch oder eine Sache für uns bedeutet.

B esiege die Angst. Wenn wir etwas loslassen sollen, aber es noch nicht können, dann ist immer Angst im Spiel. Wir haben Angst vor dem Neuen, das kommt. Wir wissen nicht, ob der neue Job oder das neue Hobby wirklich besser sein wird als das, was wir jetzt haben. Aber wenn uns Angst abhält, es zu versuchen, dann ist sie nicht förderlich. Machen wir uns klar, dass es nichts gibt, wovor wir Angst haben müssen.

C heckliste machen. Was verhindert das Loslassen? Was hält uns gefangen? Wer hält uns ab? Was geben wir auf? Wird eine Leere entstehen? Was wird diese Leere füllen? Die Checkliste klärt die Gedanken und hilft, die aktuelle Situation besser zu verstehen.  

D enke noch einmal an A. Nimm an, was jetzt ist, mit allen Konsequenzen, positiven Erinnerungen oder schlechten Gefühlen, die damit verbunden sind.

E s ist Zeit für den ersten Schritt. Trauen wir uns das jetzt zu? Oder brauchen wir noch etwas mehr Zeit? Wenn ja, dann geh nochmal zu A.

F reue dich auf das Loslassen. Wann immer wir etwas Altes loslassen, kommt etwas Neues in unser Leben.  

G ehe in dich. Frage dich, ob du jetzt bereit bist loszulassen. Will ich das jetzt loslassen? Kann ich? Darf ich? Eine hilfreiche Affirmation ist: Ich bin bereit, loszulassen.

H urra, es ist vollbracht, der erste Schritt, der ist gemacht. Glückwunsch, du hast die Bereitschaft, loszulassen, der Rest wird nur noch halb so schwer sein.

I CH will das schaffen – sage dir das immer wieder.

J ammern erlaubt. Loslassen kann uns traurig machen, weil wir etwas Liebgewonnenes scheinbar aufgeben. Das ist erlaubt und befreit. Jammere aber nicht über deine aktuelle Situation, sondern mache dir bewusst, dass du traurig sein kannst, wenn du diese Gefühle plötzlich nicht mehr hast. Du hast dich lange daran festgehalten und sie waren dir eine Gewohnheit. Jammere nur über die Tatsache, dass du diese Gewohnheit bald nicht mehr haben kannst. Es wird eine neue kommen.     

K omm zurück zu deinem Entschluss, wirklich loslassen zu wollen. Du bist bereit, das weißt du.  

L öse dich langsam, aber stetig von deinem Loslass-Objekt. Lass nicht locker. Wenn Du wirklich loslassen und Platz für Neues schaffen möchtest, dann wird es auch klappen.  

M untere dich mit positiven Aktivitäten auf. Was tut dir gut? Mit welchen Menschen bist du gerne zusammen? Jetzt ist die Zeit, bereits etwas Neues einzuladen. Sammle ein paar Zitronenkerne und stecke sie in feuchte Erde. Dein Loslass-Prozess wird abgeschlossen sein, wenn die ersten Triebe aus der braunen Erde herauswachsen.

N icht aufhören. Verfalle nicht wieder in alte Muster, wenn es nicht sofort klappt.

O hne Druck arbeiten. Wenn du loslassen willst und schon so weit gekommen bist, dann verschwinden die schlechten Gefühle, die mit der aktuellen Situation verbunden sind, mit der Zeit von ganz alleine.  

P uh, geschafft. Du denkst nur noch ab und zu an dein Problem.

Q uäl dich nicht. Denke noch einmal an J. Erlaube dir, traurig zu sein.

R ichte deine Aufmerksamkeit noch einmal auf etwas Neues. Geh in die Natur und untersuche Bäume. Sieh dir an, wie sie mit Verlusten umgehen. Ein abgebrochener Ast bringt nicht gleich den ganzen Baum um. Im Gegenteil, er formt seine Schönheit. Totholz an einem Baum zeigt eindrucksvoll, wie an der verletzten Stelle neue Triebe entstehen.  

S chuldgefühle sind fehl am Platz. Mach dir keine Sorgen, wenn es immer noch nicht funktioniert. Jeder kann loslassen.

T rauere nicht länger. Jetzt ist die Zeit gekommen, wo du das traurig sein überwinden kannst. Langsam gehen die alten Muster in Erinnerungen über. Nichts belastet dich mehr.

U nd schon bist du da. Es ging leichter als gedacht, nicht wahr. Und wie schön ist es, nicht mehr an unproduktiven Gefühlen zu hängen, die niemandem nützen.  

V ergiss nicht, wie dir das Loslassen geholfen hat. Übe es immer wieder. Dann fällt der Prozess mit der Zeit leichter und wir können auch schwierige Situationen besser meistern.

W eitermachen. Es gibt sicher noch andere Gedanken und Gefühle, Gegenstände, Menschen und Situationen, an die wir nicht mehr dauernd denken wollen.

X ist da. Der Tag X ist gekommen. Dein Herz springt. Die Zitronenpflänzchen strecken ihre Köpfe aus der Erde.

Y ieppieh Yeah.

Z iel erreicht. Eine neue Freiheit hat sich eingestellt. Wenn wir an diesem Punkt nicht stehenbleiben, sondern gleich noch einmal bei A anfangen, dann löst sich ein nächstes Problem vielleicht auch schon bald in Luft auf.  

 






           























Wunschmeditation
 










 
 










 

Sonntag, 9. Juli 2017

Veränderung fängt mit „R“ an


 

R wie Regelmäßigkeit. Wer etwas in seinem Leben verändern will, muss es regelmäßig tun, und zwar so lange bis die neue Fähigkeit oder Aktivität zur Gewohnheit geworden ist.

 


Kästchenbilder malen Veränderung
Kästchenbilder Veränderung fängt mit "R" an



 

Veränderung ist gar nicht so schwer


Wir müssen es uns nur leicht machen. Wenn wir eine Veränderung in unser Leben einladen wollen, dann haben wir oft das Gefühl, dass dieses Vorhaben nicht leicht zu erreichen sein wird. Das kommt daher, dass wir Angst haben vor der großen Veränderung. Wir wissen nicht, ob uns das neue Leben auch wirklich so sehr erfüllt wie wir uns das wünschen. Die Entscheidung zu wirklich großen Veränderungen fällt auch mir nicht leicht. Aber: es ist leichter als wir denken. Der Trick:

 

Mit kleinen Veränderungen beginnen


Wenn wir Veränderungen begrüßen, ist es wichtig, die Veränderung auch zu wollen und zu merken: ah, ich kann es. Daher ist es nicht so sinnvoll, sofort mit einer riesigen Planänderung anzufangen. Wollen wir beispielsweise mehr Sport treiben, ist es nicht sinnvoll, von Anfang an gleich dreimal pro Wochen joggen gehen zu wollen. Es macht mehr Spaß und wir sind erfolgreicher, wenn wir zunächst damit beginnen, morgens nach dem Aufstehen drei Liegestütze zu machen. Wenn wir uns gesünder ernähren möchten, macht es Sinn, zuerst jeden Morgen einen Apfel zu essen (jedes andere Obst tut es natürlich auch, zum Beispiel Trauben, die sind kleiner als Äpfel).

Wollen wir einen neuen Job finden, ist es gar nicht so verkehrt, sich zuvor anzugewöhnen, regelmäßig die Zeitung zu lesen. Wer bereits Zeitung liest, könnte das Blatt wechseln.

Wer noch nicht so recht weiß, was er verändern will, kann jede noch so kleine Veränderung in sein Leben integrieren, Hauptsache, irgendetwas verändert sich.

 

Beispiele für kleine Veränderungen


  • Jeden Morgen vor dem Spiegel Lächeln üben
  • Die Zähne mit der anderen Hand putzen
  • Zum Kartoffelschälen ein großes Messer benutzen
  • Das Telefon mit der anderen Hand bedienen
  • Jeden Tag drei Liegestütze machen
  • Einmal täglich für zehn Sekunden die Augen schließen
  • Die Handtasche über der anderen Schulter tragen
  • Beim Autofahren das Radio ausschalten
  • Den Kaffee ohne Milch trinken
  • Jeden Tag ein Tier beobachten 

Wir können jede noch so unscheinbare Kleinigkeit in unseren Alltag integrieren, um die Erfahrung zu machen: ich habe etwas verändert. Und das Gute an den Kleinigkeiten ist: es fällt nicht schwer. In nahezu jeder Lebenslage ist es möglich, unsere klitzekleine Übung zu integrieren. Wenn wir Liegestütze machen wollen, können wir das notfalls sogar auf der Bürotoilette an der Wand machen. Niemand merkt es. Aber wir fühlen uns so viel besser. Das Wichtigste, auch bei der kleinsten Veränderung ist jedoch:

 

Regelmäßigkeit


Jede Veränderung ist nichts wert, wenn wir sie nicht regelmäßig wiederholen. Wir erinnern uns: Veränderung fängt mit „R“ an. Nur durch regelmäßiges Wiederholen lernen wir, die neue Fähigkeit oder Aktion in unser Leben zu integrieren. Wer nur einmal pro Woche daran denkt, der fängt jede Woche von vorne an. Später, wenn die Veränderung zur Gewohnheit geworden ist, dann reicht einmal pro Woche vollkommen aus. Aber am Anfang nicht.

Wir sollten drei Wochen lang mindestens einmal täglich, am besten immer zur gleichen Zeit, die neue Tätigkeit ausführen, um zu merken: Ja, es verändert sich wirklich etwas. Der gute Wille allein reicht nicht aus. Und drei Wochen deshalb, weil sich erst dann eine Gewohnheit entwickelt und wir beginnen, die Tätigkeit ohne Nachzudenken auszuführen.

Damit wir mindestens drei Wochen lang durchhalten, ist es sinnvoll, eben mit kleinen Veränderungen beginnen. Die Motivation, durchzuhalten ist viel größer als bei großen Vorhaben, die uns anfangs zu viel Kraft kosten.

Wer Sport in sein Leben integrieren möchte, könnte also mit den vorgeschlagenen drei Liegestützen beginnen. Wer jeden Tag nur drei Liegestütze macht, fühlt sich schon nach einer Woche sportlicher und erhöht schon sein Pensum, aus drei werden fünft, aus fünf werden sieben. Und schwupp, nach drei Wochen sind wir vielleicht schon im Aerobic Kurs angemeldet und haben einfach Lust auf Sport. Wer der Regelmäßigkeit einen hohen Stellenwert beimisst, der kommt viel schneller ans Ziel.

Nur wer regelmäßig etwas wiederholt, kann aus einer neuen Einstellung oder Aktivität eine Gewohnheit entstehen lassen. Wer diese Erfahrung einmal gemacht hat, kann sie mit jedem anderen, größeren Vorhaben leicht wiederholen.

Sind wir erst einmal daran gewöhnt, regelmäßig eine Kleinigkeit anders zu machen, dann können wir später, wenn aus unserer ersten Veränderung eine Gewohnheit geworden ist, den Zeitpunkt nutzen, um stattdessen eine weitere Veränderung zu integrieren.

 

Ein Beispiel:

Wir machen jeden Morgen drei Liegestütze. Nach etwa drei Wochen merken wir, dass wir unsere Liegestütze auch dann ausführen, wenn wir uns nicht aktiv daran erinnern mussten. Jetzt können wir zusätzlich dazu übergehen, nach den drei Liegestützen drei Kniebeuge zu machen. Wenn wir uns auch daran gewöhnt haben, nehmen wir eine kleine Dehnübung hinzu.
Es wird der Zeitpunkt kommen, an dem wir uns sportlicher fühlen. Das Ziel ist erreicht: Wir haben etwas verändert, unsere Einstellung hat sich verändert. Das ist der Zeitpunkt, an dem wir damit beginnen können, auch größere Veränderungen in unser Leben zu integrieren. Wir wissen dann, dass es funktioniert.

 

Ins Tun kommen


Aller Anfang ist schwer. Leider. Damit wir in dieses Tun kommen, bedarf es anfangs kleiner Hilfsmittel. Wir müssen uns nämlich an unser Vorhaben erinnern, sonst vergessen wir das Tun. Wer sich vornimmt, etwas regelmäßig zu tun, braucht eventuell einen Wecker, oder kleine Erinnerungsstützen wie Notizzettel. Hier sind einige Beispiele, die uns das Anfangen erleichtern.  

  • Den Wecker des Handys einstellen
  • Einen regelmäßigen Termin in den Kalender eintragen
  • Einen Aufkleber am Spiegel im Badezimmer befestigen (auf Augenhöhe)
  • Abends einen Notizzettel neben das Bett legen, den wir morgens auf keinen Fall übersehen.
  • Den Partner bitten, abends eine Whats App zu schicken, die wir morgens als erstes Lesen 
 

Veränderung fängt also mit Regelmäßigkeit an. Machen wir uns das bewusst und setzen das um, fällt es uns leichter, große Veränderungen zu planen und umzusetzen. Nur mit Regelmäßigkeit kann aus einer neuen Tätigkeit eine Gewohnheit werden, einer Gewohnheit, die die Macht besitzt, unser Leben positiv zu verändern. Und Regelmäßigkeit lässt sich am leichtesten an kleinen Dingen üben, wie dem Zähneputzen mit der anderen Hand. Wer kleine Veränderungen regelmäßig ausüben kann, der kann es auch mit größeren Herausforderungen schaffen. Viel Erfolg.

 

 

 
          








































Mittwoch, 5. Juli 2017

Stell dir vor … #2






 

... Du bist Dir vollkommen bewusst, was Du tust. Jetzt dürftest Du nochmal Kind sein. 
 
Wer bist Du dann?
Wie alt bist Du?
Was machst Du anders?








  

Meine Vorstellung von der Kindheit würde sich ändern. Ich lande im Kindesalter von etwa 12 Jahren, wenn ich langsam anfange, mir meiner Handlungen und meines Lebens bewusst zu werden. Und dieses Mal wäre meine Einstellung zur Kindheit völlig anders.
Ich möchte nicht mehr erwachsen werden, sondern die Zeit des Kindseins viel mehr genießen können. Ich freue mich über den Biologieunterricht und verfolge ihn aufmerksam. Ich liebe und schätze die Natur um mich herum und merke, wie sich das Gelernte in der Schule im Alltag nachvollziehen lässt. Ich lerne etwas über Eidotter und probiere das Wissen zuhause anzuwenden, in dem ich Eier in eine Schüssel aufschlage und alles genau untersuche. Ich bin Kind und nehme mir vor, auch eines zu bleiben. Ich fasse Eier mit den bloßen Händen an, auch wenn meine Mutter schimpft und sagt, das sei eklig. Meine Gedanken sind bei meinen Fähigkeiten, dieses Ei mit allen Sinnen wahrzunehmen, zu riechen, zu fühlen, zu sehen und zu schmecken. Und dann freue ich mich darüber, nicht nur etwas über Eier in der Schule gelernt zu haben, sondern genau zu wissen, was es damit auf sich hat.
Wenn ich nochmal Kind sein könnte, würde ich stärker versuchen, mein Umfeld zu erschaffen, alles bewusst zu lenken, immer aufmerksam zu sein und meinem Leben eine Richtung zu geben, die es mir erlaubt, eine glückliche und ausgeglichene Erwachsene zu werden und genau das zu tun, was mir von Herzen gut tut. Damit ich später bei meinen eigenen Kindern nicht versuchen muss, ihnen etwas beizubringen, sondern ihnen einfach nur mein Leben vorlebe und merke: ah, die machen es genau wie ich, das ist schön. Ich wäre nicht so lange auf der Suche gewesen, sondern viel früher angekommen.

 

Wenn du auch eine lebhafte Fantasie hast und dir etwas vorstellen möchtest, dann fühl dich eingeladen, dabei zu sein. Hier sind die Regeln:


1.      Poste einen Artikel auf deinem Blog zum aktuellen „Stell dir vor … #“
Du hast bis Ende des Monats Zeit (Juli 2017)
 
2.      Verlinke in deinem Text auf diesen Artikel.
 
3.      Hinterlasse einen Kommentar mit Link. Ich komme dich gerne besuchen.
 
4.      Alle im aktuellen Monat eingereichten Beiträge verlinke ich im nächsten „Stell Dir vor... #“ als Anregung für die neue Runde.

 

Sonntag, 2. Juli 2017

Ziel erreichen von A bis Z



Wer einen Plan hat, kommt schneller ans Ziel. Und wer sich Gedanken macht, dessen Plan wird gut. Um einen Plan zu erstellen, wie ich am besten ein Ziel erreichen kann, mache ich gerne ein Brainstorming. Dazu verfasse ich entweder eine 100er Liste oder ich fertige ein Mindmap an oder ich mache die A-Z Liste.

Heute findet ihr meine A-Z Liste zum Thema Zielerreichung.

 
 
 
 


A m Anfang steht der Entschluss. Aus einem Traum, einem Wunsch, einer Idee wird ein ausformuliertes Ziel.

B leibe bei deinem Entschluss. Entscheide dich nicht mehr um. Oder: wenn du dich umentscheiden willst, gehe zurück zu A.

C hillen. Mach dich locker. Dein Ziel wirst du auch ohne Druck erreichen.

D enke eine Woche an deinen Entschluss. Trage das Thema überall mit dir herum. Verfeinere eventuell dein Ziel.

E ndlich loslegen. Jetzt ist die Zeit gekommen, den ersten Schritt zu tun.

F reue dich auf den ersten Schritt. Mach den Anfang zu etwas Besonderem.

G ehe den ersten Schritt, nachdem du es vor lauter Vorfreude nicht mehr erwarten kannst.

H urra, es ist vollbracht, der erste Schritt, der ist gemacht.

I CH habe die Kraft, das zu schaffen – sage dir das immer wieder. Du bist fähig, das zu erreichen. Du motivierst dich immer wieder neu. Du hast die Macht. Halte bis zum Ende durch. Festige deinen Entschluss, indem du dein Ziel vor Augen behältst.

J eden Tag üben, oder jeden Tag daran denken, jeden Tag weitermachen. Alles, was du regelmäßig tust, bringt dich deinem Ziel näher und näher. Je öfter du übst, umso schneller gelangst du ans Ziel.

K eine Ausnahme. Ziehe es durch. Wenn du an einem Tag dein Ziel aus den Augen verloren hast, dann erinnere dich am nächsten Tag einmal mehr daran. Übe jeden Tag.

L angen Atem kannst du gebrauchen. Lass dich nicht abbringen, auch wenn das Ergebnis noch nicht sichtbar ist.

M ach weiter.

N icht aufhören.

O h, das erste Zwischenergebnis erscheint.

P ause? Ist nicht drin. Eine Pause kannst du dir gönnen, wenn dein Ziel das erste Mal greifbar am Horizont erscheint.

Q uerulanten ausschalten. Es wird Rückschläge geben. Lass dich dadurch nicht verwirren. Jeder, der dein Vorhaben für Quatsch hält, wird eines besseren belehrt werden. Oder erzähle einfach niemandem davon, dann kann dir auch keiner quer kommen.

R egelmäßigkeit üben. Nur, wenn du immer weitergehst, wirst du ankommen. Und dabei nicht stehen bleiben. Schaue nochmal bei P nach.

S tell dir dein Erfolgserlebnis vor, wenn du dein Ziel erreicht hast. Wie wunderbar wird das sein.

T räum weiter.

U wie Unterbewusstsein. Langsam prägt sich deinem Unterbewusstsein die Gewissheit ein. Das Ziel ist erreichbar. Du bist fast da.

V or dem Ziel nicht aufgeben. Du hast es fast geschafft. Verliere jetzt bloß nicht den Mut. Denke an I.

W eitermachen. Denke an M.

X ist da. Der Tag X ist gekommen. Dein Herz springt.

Y ieppieh. Yieppieh.

Z iel erreicht. Glückwunsch.
 
 
Wenn Ihr auch ein Ziel erreichen wollt, dann macht Euch doch einfach eure eigene A-Z Liste, das erleichtert das Nachdenken über die eigenen Ziele und erhöht die Vorfreude.
 
 


 
          



































 

 

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